So why does it always rain on … Chiloé?

Mrz 5, 2012 by     No Comments    Posted under: Allgemein, Kultur, Travel

Von Puerto Montt aus habe ich direkt den nächsten Bus in Richtung Chiloé genommen. Die „Isla Grande de Chiloé“ (so der korrekte, volle spanische Name) ist die zweitgrößte Insel Chiles, und die Bewohner Chiloés werden als „Chiloten“ bezeichnet. Das Klima auf Chiloé ist sehr mild und sehr feucht, deshalb ist die Insel auch so grün und voll mit Bäumen und Pflanzen verschiedenster Art. „Feucht“ bedeutet aber auch, dass es häufig regnet. Dass das tatsächlich so ist, habe ich viel deutlicher zu spüren bekommen, als mir lieb gewesen wäre.

Zuerst mal ein Hostal suchen

Ich hatte mich dazu entschieden, mit dem Bus direkt bis in die Hauptstadt Chiloés zu fahren, nach „Castro“.  Von Puertto Mont aus sind das ca. 2,5 Stunden, inklusive der ca. 20minütigen Fahrt mit der Autofähre. Das alles ging dann eigentlich auch sehr schnell vorbei, obwohl ich bereits die 1.100 Kilometer von Santiago nach Puerto Montt in den Knochen hatte. In Castro angekommen ging es darum, ein Hostal (Hostel) zu finden. Im „LonelyPlanet“-Reiseführer hatte ich mir bereits eins ausgesucht, und praktischerweise lag es nur 5 Minuten Fußweg vom Bus-Terminal entfernt. Die nette ältere Senora an der Tür konnte zwar kein Englisch, aber so gut ist mein Spanisch dann mittlerweile doch , dass ich eine Unterkunf für ein paar Nächte arrangiert bekomme.

„Mucho lluvia, si si!“

Was ich noch gar nicht erwähnt habe: Bei Ankunft der Fähre auf Chiloé hatte es zu regnen begonnen, und nicht mehr aufgehört. Bisher war das noch der für die Insel so typische Nieselregen … als ich aber gerade im Hostal angekommen war, brachen alle Dämme, und es schüttete fast den ganzen restlichen Tag wie aus Eimern. Und noch besser: So ging es am nächsten Tag weiter, so dass der geplante Ausflug in einen der Nationalparks Chiloés oder auf eine der kleineren Inseln sprichwörtlich ins Wasser fiel. Ich bin dann nur ein wenig in der Stadt (Castro) herumgelufen, hab ein paar Fotos gemacht (die man unten in der Galerie sehen kann), und dabei zwei mal richtig nass geworden. Die Häuser auf Pfählen (Palafitos), die auf einigen der Bilder zu sehen sind, gehören übrigens zum Weltkulturerbe.

Flucht nach Puerto Varas

Da es auch am folgenden Tag weiterregnen sollte, habe ich die Flucht angetreten und mir ein Ticket nachPuerto Montt gekauft. Von dort sollte es dann direkt weiter gehen nach Pucón oder Villarrica, beides Städte weiter nördlich gelegen. Allerdings hatte die Fahrt von Chiloé nach Puerto Montt aufgrund eines Unfalls/Staus so lange gedauert, dass ich mich spontan entschloss, erst einmal nur ins benachbarte Puerto Varas weiterzufahren, was laut Reiseführer ein sehr schönes Örtchen sein sollte. War es auch, Problem nur: Im Gegensatz zur Abreise aus Castro bzw. von Chiloe, bei der die Sonne geschien hatte, regnete es auch in Puerto Varas wie aus Kübeln, und ich war schon kurz nach der Ankunft am Busbahnhof total nass.

Mehr zum Aufenthalt in Puerto Varas und der weiterfahrt nach Villarrica im nächsten Post.

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